Spilker

27.06., 18:00 bis 20:00 Uhr, Pathos
28.06., 18:00 bis 20:00 Uhr, Pathos
29.06., 19:00 bis 21:00 Uhr, Kommandoraum
30.06., 17:00 bis 19:00 Uhr, Kommandoraum

Frank Spilker: Pop kann nicht nicht politisch sein

Kompositions-Workshop (mehrtägig)

Das was die Hamburger Schule ausgezeichnet hat, sind weniger Sound und Trainingsjacken, als die Absicht etwas mehr mit der Musik anzustellen, als einfach nur Gefühle auszudrücken. Das unterscheidet sie vom heute weit verbreiteten Wohlfühlpop und auch schon von der sogenannten zweiten Generation Hamburger Schule. Sobald man Emotionen in einem sozialen Zusammenhang setzt und Ursache und Wirkung beschreibt entsteht etwas, dass man auch einen Protestsong nennen kann, ohne von der Form her an das erinnern zu müssen was gemeinhin mit dem Begriff verbunden ist. Der Workshop soll helfen den Pop der Belanglosigkeit zu entreißen. Was hier entsteht, egal ob Song, Video, Bild, Foto oder soziale Performance, soll gleichzeitig von Bedeutung und verständlich sein.

Ziel des Workshops ist eine kreative Labor-Atmosphäre zu schaffen, in der alle TeilnehmerInnen sich dem Thema widmen können. Ob in kleinen Gruppen, allein oder im Plenum - alles kann, nichts muss.

Frank Spilker wurde 1966 in Herford geboren und lebt heute in Hamburg. 1987 gründete er die Band Die Sterne, die seit Anfang der 1990er mit Liedern wie »Was hat dich bloß so ruiniert« oder »Fickt das System« zu den einflussreichsten musikalischen Formationen in Deutschland zählt. Neben den »Sternen« betrieb Spilker auch Soloprojekte wie die »Frank Spilker Gruppe« und schrieb Filmmusik.

Vier Tages-Workshop vom 27.06. bis 30.06.
Teilnahmegebühr: 50 Euro
Teilnehmerzahl begrenzt

Der Workshop ist ein Projekt von Panama Plus 2017 & Feierwerk Fachstelle Pop

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